Willkommen auf Uschi's Lama-Page

 

Wissenswertes

 

Herkunft

Lamas gehören zur Familie der Kamele. Aus den Urkameliden von Nordamerika entwickelte sich in Südamerika die Gattung der Neukameliden. Wildformen sind das Guanako und das Vikunja. Domestiziert wurde aus dem Gunako das Lama und aus beiden Wildformen zusammen das Alpaka. Vor 15 -20 Jahren haben die Neuweltkameliden in der Schweiz Einzug gehalten und in der Zwischenzeit schätzt man ca. 1500 Tiere (Lamas und Alpakas).

Fortpflanzung, Lebenserwartung

Mit 1- 2 Jahren werden die Lamas geschlechtsreif.Nach einer Tragzeit von ca. 350 Tagen erblickt meist ein Junges das Licht der Welt. Zwillingsgeburten sind sehr selten. Die Lebenserwartung liegt bei 20-25 Jahren. Lamas werden zwischen 120 – 220 kg schwer und erreichen ein Stockmass von bis zu 1.2 m.

Haltung und Pflege

Minustemperaturen machen den Lamas nichts aus. Sie leiden eher unter Wärme als unter Kälte. Deshalb benötigen sie keinen geschlossenen Stall. Sie sind mit einem Unterstand, welcher gegen Regen, Wind und Sonne schützt vollauf zufrieden. Lamas benötigen viel Bewegsfreiheit und benötigen deshalb dauernden Zugang zu einer Weidefläche. Ebenso lieben sie ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge.

Lamas müssen täglich beobachtet werden, damit schnell festgestellt werden kann, wenn mit einem Tier etwas nicht stimmt. Dadurch können Krankheiten und Verletzungen durch rasches Handeln schnell behandelt werden. Im Allgemeinen aber sind Lamas sehr robust und wenig krankheitsanfällig.

Auch der Fellpflege muss Beachtung geschenkt werden. Durch häufiges Bürsten kann das Verfilzen des Haares verhindert werden.

Verhalten

Lamas sind neugierige, meist ruhige und zurückgezogene Herdentiere. Deshalb sollten sie nicht einzeln gehalten werden. Spucken ist eine Ausdrucksform der Rangordnung innerhalb der Herde. Auch spuckt die trächtige Stute den Deckhengst weg. Werden Menschen bespuckt, geschieht dies nur, wenn sich die Lamas von ihnen bedroht fühlen oder extrem gereizt werden. Die Tiere kommunizieren durch eine Art Summen, durch Pfeifen und durch die Körperhaltung vor allem des Kopfes, der Ohren und des Schwanzes miteinander.

Sie sind in ihren Ursprungsländern beliebt als robuste und willige Lastenträger und als Woll- und Fleischlieferant. Bei uns werden sie wegen ihrer ruhigen, leibenswürdigen und sanftmütigen Art als Haus- und Familientiere gehalten sowie als Freizeitbegleiter auf Trekkings und Wanderungen und in der tiergestützten Therapie eingesetzt.

Fütterung und Tränke

Im Winter fressen meine Lamas ausschliesslich Heu. Im Sommer erhalten sie auch noch Heu und fressen natürlich Gras von der Wiese. Sie lieben ihren „Schleckstengel“, sprich Leckstein, welcher ihnen wichtige Mineralsalze liefert. Für den Durst steht ihnen immer genügend Wasser zur Verfügung. Wie alle Kamelarten kauen auch sie ihre Nahrung wieder, gehören jedoch nicht zu den echten Wiederkäuern.

 

  lamatreff.ch / lamaevents.ch